Möglichkeiten des Parkettverlegens

Samstag, August 15th, 2009 No Commented
Under: Parkett verlegen

Für das Parkettverlegen in Eigenregie gibt es mehrere Möglichkeiten. Neben dem Verkleben und Nageln bzw. Schrauben ist die schwimmende Verlegung die beliebteste Verlegemethode.Beim Verkleben muss der Untergrund unbedingt eben und fest sein und vor dem Verlegen gründlich gereinigt und abgesaugt werden, wobei es sinnvoll ist, zuvor zu grundieren, da so der Reststaub gebunden wird und der Kleber besser haftet. Risse oder Unebenheiten sind unbedingt zu verspachteln. Ganz wichtig: Untergrund, Parkett, Kleber und eventuell Grundierung müssen aufeinander abgestimmt sein.
Beim Nageln/Schrauben sollte das Parkett auf den Untergrund gedrückt werden, damit es im Nachhinein kein störendes Knarren gibt. Die Schrauben sollten mindestens 50 mm lang sein. Genau kommt das natürlich auf die dicke der Bretter an. Bei dicken Brettern ist es zudem ratsam, das Schraubloch vor zu bohren, damit das Holz sich nicht spaltet. Das Nageln bzw. Schrauben ist insgesamt eine ökologische Alternative zum Verkleben, bei dem es quasi keine Schadstoffbelastung gibt.

Die schwimmende Parkettverlegung ist die einfachste und auch am meisten praktizierte. Die einzelnen Parkettdielen werden hierbei nur seitlich miteinander verbunden und nicht am Fußboden befestigt. Das passiert entweder durch Verkleben mit Leim, Klammern mit Metallbügeln oder mithilfe eines Stecksystems. Unter dem Parkettboden wird bei der schwimmenden Verlegung eine Trittschalldämmung verlegt.
Die Vorteile dieser Verlegung sind, dass auch Heimhandwerker schnell und einfach in der Lage sind, diesen hervorragenden Bodenbelag bei sich zu Hause zu verlegen. In der Regel kann die Fläche sofort danach wieder betreten werden und es ist sehr kostengünstig, was ein weiterer entscheidender Vorteil der schwimmenden Verlegung ist.

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